Obschon sich der VBSA dafür einsetzt, dass auch zerfranste Zahnbürsten in der KVA mit hohem Wirkungsgrad in Strom und Wärme umgewandelt werden, fürchtet sich der VBSA nicht vor einem Abfallmangel in den KVA.
«Die separat gesammelte Kunststoffmenge aus Haushalten liegt im Promillebereich» meint Robin Quartier vom VBSA. Selbst wenn das in der KuRVe-Studie errechnete Sammelpotenzial von 112’000 Tonnen schweizweit erreicht würde, wären dies für die KVA höchstens 3 Prozent der verbrannten Abfälle und damit kaum spürbar. Hingegen findet Quartier das Sammeln von Kunststoff ökologisch wenig sinnvoll: Früher oder später landen die Abfälle sowieso in der KVA.

Weitere Informationen: Zeitungsartikel im Landboten «Kein Kampf um Kunststoff»